Auftrags- und Arbeitsplanung

  • Niederlassungsübergreifende Kapazitätsplanung für alle produktiven Mitarbeiter (inkl. deren planbarer Abwesenheiten) und Arbeitsplätze, zeitlich und inhaltlich, unter Berücksichtigung aller Kompetenzen (MA) und Fähigkeiten (AP) sowie Transportwege und -möglichkeiten
  • System-Integration in ERP-Anwendung
  • Planungslogik für die Arbeitsplanung (Mitarbeiter, Arbeitsplätze, Material)
  • Strategische (Kapazitätsplanung: Wer kann wo, was bearbeiten) undoperative (zeitliche Planung) Arbeitsplanung
  • Freie Definition von Arbeitsplänen inkl. aller Prozessschritte
  • Definition der Arbeitsplätze inkl. Fähigkeiten und des Personals inkl. dessen Kompetenzen
  • Arbeitspläne umfassen In-House-Fertigung sowie interne Kooperationenund externe Fremddienstleistung
  • Planung der Transportleistung für interne und externe Speditionen
  • Die Synchronisation niederlassungsbezogener Daten ermöglicht eine ganzheitliche, niederlassungsübergreifende Arbeitsplanung (Die Planung wird mit Sicht auf die Gesamtfirmenstruktur durchgeführt)
  • Automatische Anpassung der Arbeitsplanung bei planungsrelevanten Ereignissen, wie Änderungen von bspw. Aufträgen, Fahrplänen Arbeitszeiten, Mitarbeiterstruktur, Kompetenzen, Krankschreibungen, Urlaubsanträgen

PPS

Operative Arbeitsplanung

  • Durchlaufterminierung: Zeitliche Planung und Bearbeitungsreihenfolge
  • Hohe Planungsgenauigkeit bei kurzfristigem Planungshorizont.
  • Maximaler Planungshorizont liegt bei zwei Wochen.
  • Auslastungsübersicht aller Niederlassungen trägt zur Entscheidungsfindung bei internen Kooperationen bei. Sicht der Auslastung bezieht sich auf Arbeitsplätze und Mitarbeiter.

Strategische Arbeitsplanung

  • Kapazitive Planung: Anlagen- und Mitarbeiterbezogene Planung im Rahmen der Durchlaufterminierung
  • Planungsdurchführung bezogen auf eine Niederlassung, jedoch mit niederlassungsübergreifender Planungssicht.
  • Priorisierung von Arbeitsaufträgen über mit Kunden vereinbarte Fertigstellungstermine, welche manuell angepasst werden können.
  • Unterteilung der Arbeitsaufträge in Kommissionen und Kommissionspositionen, welche unterschiedlich priorisiert werden können.


Definition von Arbeitsplätzen:

  • Fähigkeiten der Arbeitsplätze werden global geltend, für alle Niederlassungen erstellt.
  • Möglichkeit der parallelen Belegung
  • Arbeitszeiten: Wochenarbeitszeiten und Abwesenheiten (Urlaub, Krankheit)
  • Leistungsarten: In-House-Fertigung, Interne Kooperation, externe Fremddienstleistung
  • Versand: Transportzielabhängige Speditionen (Abbildung von Transportvorgängen zur zeitlichen Planung über konkrete Fahrpläne)
  • Jeder einzelne Arbeitsgang kann mit speziellen Fähigkeitskategorien konfiguriert werden. Hierunter sind bspw. Arbeitsplanbedingungen, Kompetenzen und Leistungspositionsbeschreibungen zu verstehen.
  • Mitarbeiterkompetenzen werden mit dem Vermögen eines Arbeitsplatzes verknüpft


Definition der Arbeitspläne:

  • Unterteilung in globale und dedizierte Arbeitspläne je Niederlassung.
  • Innerhalb der Unternehmensstruktur gilt ein für eine bestimmte Niederlassung angelegter Arbeitsplan, ebenso für alle unterhalb bestehenden Betriebseinheiten.
  • Frei definierbare Prioritätsfaktoren unterstützen die Dringlichkeit der Ausführung eines Arbeitsplanes, bspw. um Eigenleistung der Fremdfertigung vorzuziehen.
  • Arbeitsgänge: Vordefinierte Arbeitsgänge (bspw. Wareneingang, Warenausgang, Rechnungslegung) können den Unternehmensanforderungen entsprechend konfiguriert werden. Daneben besteht die Möglichkeit weitere Unternehmens­prozesse frei zu definieren.
  • Festlegungen statischer Planungsdauern bezogen auf einen Prozessschritt. Leistungskataloge unterstützen das Planungsergebnis durch leistungsbezogene Planungsdauern.
  • Adaptive Anpassung von geplanten Prozessdauern: Mittlungen „historischer“ Messdaten zur Abschätzung von Ausführzeiten.

Zusammenfassung:
Eine automatische Arbeitsplanung generiert unter Beachtung der Ressourcen-Verfügbarkeit und Kapazitätsauslastung einen Fertigungsplan, welcher dennoch manuelle Anpassungen erlaubt. Für die System-Integration in ERP-Systemen wurde eine Planungslogik entwickelt, welche die strategische (Arbeitsplätze, Mitarbeiter, Material) sowie die operative (zeitliche Durchführung) Auftragsplanung abdeckt. Im Focus stehen Fertigungsunternehmen, welche Standortübergreifend  produzieren. Durch die Synchronisation niederlassungsbezogener Daten, können genaue Planungen auch über interne Kooperationsaufträge durchgeführt werden. Die Planungslogik umfasst zudem die Möglichkeit externe Dienstleister in die Generierung von Arbeitsplänen mit zu beachten. Die kapazitive und zeitliche Abbildung von potentiellen Speditionen für gewählte Transportwege unterstützt zusätzlich die Planungssicherheit bei Fremddienstleistungen.

Für die Durchführung der Arbeitsplanung stehen detailierte Konfigurationsmöglichkeiten zur Verfügung. Dies umfasst die Arbeitsplatzdefinition inkl. Fähigkeiten/Vermögen, die Mitarbeiter inkl. Kompetenzen sowie die Leistungspositionen an sich. Arbeitszeitbetrachtungen erfolgen unter Berücksichtigung von Auslastung, Urlaub, Krankschreibung.

Arbeitspläne können je Standort definiert werden, zudem besteht die Möglichkeit globale Arbeitspläne zu erstellen. Die Priorisierung der Arbeitspläne ermöglicht bspw. die Fokussierung auf Eigenfertigung. Die adaptive Anpassung von geplanten Prozessdauern steigert die Planungsgenauigkeit mit laufendem Planungseinsatz.

  • Referenzen: Trescal GmbH
  • Technologien: .Net,
  • Bibliotheken: DevExpress, List & Label
  • Tools: MS Visual Studio, SVN, Redmine, Teamcity, ANTS Performance Profiler etc.
  • Team: Projektleitung, Architekt, Buildmanagement, Softwareentwicklung, Test
  • Methodik: Scrum